
Am vergangenen Wochenende war ich als Dozent in der Ausbildung für Therapeutisches Boxen bei der Sporttherapeutischen Akademie tätig. Die Dozententätigkeit in diesem Rahmen war fachlich sehr bereichernd und hat erneut gezeigt, wie stark das Interesse an qualitätsgesicherten, körperorientierten Therapieformen wächst.
Im Rahmen der Therapeutisches Boxen Ausbildung qualifizieren sich zunehmend Therapeutinnen und Therapeuten aus der Ergotherapie, Physiotherapie und Sporttherapie, aber auch Ärztinnen und Ärzte, für den professionellen Einsatz dieser Methode. Das therapeutische Boxen etabliert sich damit immer stärker als anerkanntes Behandlungsangebot, insbesondere im psychisch-funktionellen und psychosozialen Bereich.
Therapeutisches Boxen verbindet gezielte körperliche Belastung mit Reflexion und Übertragung in den Alltag. Im Fokus stehen dabei unter anderem Selbstwirksamkeit, Emotions- und Stressregulation, Impulskontrolle sowie Handlungsfähigkeit unter Belastung. In der Ausbildung wird deutlich, wie wichtig eine fundierte therapeutische Haltung, eine klare Indikationsstellung und ein strukturierter Behandlungsaufbau sind.
Ich freue mich sehr über die Kooperation mit der Sporttherapeutischen Akademie und den interdisziplinären Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Die wachsende Nachfrage nach der Therapeutisches Boxen Ausbildung zeigt, dass körperorientierte Therapieformen einen festen Platz in der modernen therapeutischen Versorgung einnehmen.