Ihre persönliche Leistungsfähigkeit, ihr Wohlbefinden  und ihre Gesundheit werden immens vom vegetativen Nervensystem beeinflusst. Mit ihrem Auto verglichen, sind der Sympathikus ihr inneres Gas- und der Parasympathikus das innere Bremspedal. Und genauso wie für das Auto sollten Sie auch die „innere Bremse“ regelmäßig einem Funktionstest unterziehen.

 

 

HRV-Scan: die Funktion des Parasympathikus
Bilder: BioSign GmbH Ottenhofen

 

Ist der Parasympathikus, ihre Bremse, zu schwach, ist auch Ihre Regenerationsfähigkeit eingeschränkt und es treten vermehrt Entzündungen auf. Krankheiten wie Bluthochdruck, Stoffwechselentgleisungen (Diabetes) und Herzerkrankungen haben oftmals ihre Ursache in dieser Dysfunktion. Aber auch die mentale Leistungsfähigkeit wird zurück gefahren. Sie sind reizbar, unausgeglichen und oftmals depressiv und reagieren empfindlich auf äußere Stresssituationen.

 

Welchen Nutzen bietet der HRV-Scan?

 

Überbelastung als Folge äußerer Einflüsse, aber auch eine Vernachlässigung des eigenen vegetativen Regelsystems, führen zu einem vorzeitigen „Verschleiß“ des für uns so lebenswichtigen Parasympathikus. Eine schlecht funktionierende „innere Bremse” ist häufig auch die Ursache von unterschiedlichen Krankheiten, die oftmals gar nicht oder zu spät erkannt werden.

 

Wie wird ein HRV-Scan erstellt?

 

Beim HRV-Scan wird ein spezielles EKG aufgezeichnet. Während der Messung atmen Sie nach einem genau festgelegten Atemrhythmus, um den Parasympathikus gezielt zu stimulieren. Ein funktionierender Parasympathikus lässt den Herzschlag im Takt der Atmung schwanken. Mittels komplexer mathematischer Algorithmen kann nun die Stärke Ihrer „innere Bremse” aus den im EKG sichtbaren Schwankungen der Herzschläge berechnet werden. Dabei werden wichtige Einflussfaktoren wie das Alter automatisch berücksichtigt. Der HRV-Scan dauert 15 Minuten, ist nicht belastend und nicht invasiv. Das dem HRV-Scan zugrunde liegende Verfahren wurde von deutschen Medizinern in jahrelanger Forschung entwickelt und immer weiter verbessert.

 

guter Scan schlechter Scan

 

Scan mit gut (li.) und schlecht (re.) funktionierender „innerer Bremse“

 

HRV-Analyse, Beratung und Therapieplan

 

Zuerst erfolgt ein Anamnesegespräch, eine Einweisung und Erläuterung des Verfahrens.

 

Dann wird die HRV-Messung in einem festgelegten Ablauf durchgeführt, um die Regulation des Parasympathikus und des Sympathikus zu vergleichen.

Zum Schluss werden die ausgewerteten und aussagefähigen Ergebnisse ausführlich mit Ihnen besprochen und falls nötig wird in Absprache mit Ihnen ein persönlicher Therapieplan erstellt.

 

Biofeedback