Sarkopenie vorbeugen: Kraft erhalten und alltagsrelevante Fähigkeiten fördern

Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse natürlicherweise ab. Um Sarkopenie vorzubeugen, empfehlen Fachleute daher regelmäßiges Krafttraining. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die Muskulatur zu fordern – von Fitnessgeräten über freie Gewichte bis hin zu Schwungkeulen, Kettlebells oder anderen funktionellen Trainingsformen.

Entscheidend ist zunächst, überhaupt aktiv zu bleiben. Jede Form regelmäßiger körperlicher Belastung kann dazu beitragen, Muskelmasse und Leistungsfähigkeit länger zu erhalten.

Neben der Muskelkraft spielen im Alltag jedoch weitere Fähigkeiten eine wichtige Rolle. Dazu gehören Gleichgewicht, Koordination, Beweglichkeit und die Fähigkeit, auf unerwartete Situationen zu reagieren. Wer beispielsweise stolpert, benötigt nicht nur Kraft, sondern auch die Fähigkeit, sein Gleichgewicht schnell wiederzufinden.

Trainingsformen mit freien Gewichten, Kettlebells oder Schwungkeulen können solche Aspekte zusätzlich ansprechen, da sie häufig mehrere Bewegungsanforderungen miteinander verbinden. Gleichzeitig bieten Fitnessgeräte den Vorteil, Bewegungen gezielt zu dosieren und einzelne Muskelgruppen kontrolliert zu trainieren.

Letztlich geht es nicht um die Frage, welche Trainingsform „die beste“ ist. Viel wichtiger ist, dass das Training zu den eigenen Zielen, Möglichkeiten und Interessen passt. Für ein aktives und selbstständiges Leben im Alter kann eine Kombination aus Kraft, Koordination und regelmäßiger Bewegung ein sinnvoller Weg sein.

Denn das Ziel ist nicht nur mehr Muskelmasse, sondern möglichst lange körperliche Handlungsfähigkeit im Alltag.